Juristisches Internetprojekt Saarbrücken

Juristisches Internetprojekt Saarbrücken
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Internationale Aktivitäten des Instituts



Internet pour le droit

Herr Prof. Herberger nahm vom 03.-05. November 2004 an der Tagung "Internet pour le droit / Law via the Internet" in Paris teil und hielt einen Vortrag über das Internet als Kommunikationsmittel in der Justiz. Das vollständige Programm der Tagung ist unter www.frlii.org abrufbar.
[13.11.2004]

Transcultura-Tagung in Merzig

Das internationale Wissenschaftler-Netzwerk "Transcultura" lud am 01. und 02. Oktober 2004 hochrangige Wissenschaftler und Gäste aus aller Welt nach Merzig ein (http://rechtsinformatik.jura.uni-sb.de/transcultura).
Damit gelang eine Deutschland-Premiere, da das Forum bislang an Orten wie Paris, Bologna oder Timbuktu (Mali) tagte. Gastgeber der Tagung, in der es um den transkulturellen Dialog über "Recht und Frieden" ging, war Prof. Dr. Maximilian Herberger, Direktor des Instituts für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes. Highlight der beiden Veranstaltungstage war die Teilnahme von Professor Umberto Eco, der einen Vortrag zum Thema Frieden hielt und eine Diskussionsrunde leitete.
[19.10.2004]

Transcultura

Am 28. Mai 2004 fand in Paris das Kolloquium La Mesure de la mesure ou "le mètre sans maître" statt. Veranstalter des Forums, bei dem hochrangige Wissenschaftler aus aller Welt zusammentrafen, ist "Transcultura", ein internationales Wissenschaftler-Netzwerk, das 1988 von dem Schriftsteller Prof. Umberto Eco ("Der Name der Rose", "Das Foucaultsche Pendel") und dem Pariser Ethnologen Prof. Alain le Pichon gegründet wurde. Prof. Maximilian Herberger leitete die Diskussionsrunde zum Thema "Quelle mesure pour le droit", in der rechtsmethodisch untersucht wurde, wie unterschiedliche Kulturen mit dem Recht umgehen.
[04.06.2004]

Besuch aus Georgien am IfRI

Vom 11.-12. Mai 2004 war Prof. Dr. George Khubua, Direktor des Instituts für Staat und Recht der Akademie der Wissenschaften Georgiens sowie Professor am Lehrstuhl für Rechtstheorie und Verfassungsrecht an der Staatlichen Universität Tbilissi (Georgien) zu Gast am Institut für Rechtsinformatik. Prof. Khubua, der zurzeit eine Gastprofessur in München innehat, besuchte einen Vortrag der Georgien-Vortragsreihe an der Universität des Saarlandes und führte ein Gespräch mit Prof. Herberger, bei dem verschiedene Aspekte einer Kooperation die der Staatlichen Universität Tbilissi, insbesondere im Bereich der georgischen Abteilung des Juristischen Internetprojekts Saarbrücken, erörtert wurden.
[19.05.2004]

Videokonferenz

Am 02.02.2004 fand eine Videokonferenz mit eLearning-Experten aus Saarbrücken, Kaiserslautern sowie aus Österreich und Frankreich statt. Im Zentrum der Diskussion standen praktische Fragen virtueller Lernumgebungen am Beispiel des Projekts "Campus Numérique Transcultura", an dem das Institut für Rechtsinformatik beteiligt ist. Ziel des vom französischen Bildungsministerium geförderten Projekts ist die Entwicklung eines offenen Lernangebots. Darin sollen sich die Studierenden multikulturelles Wissen in den Fächern Anthropologie, Psychologie, Jura und BWL auf der Grundlage der transkulturellen Methodologien aneignen. Sie erhalten umfassendes Wissen über interkulturelle Beziehungen sowohl mit Blick auf den internationalen Austausch als auch auf Beziehungen zwischen verschiedenen kulturellen Gruppierungen innerhalb eines Landes.
Während der Videokonferenz wurden insbesondere Fragen der technischen Umsetzung mit einer geeigneten elektronischen Plattform diskutiert. Das Projekt "Transcultura" stellt dabei mit seiner interdisziplinären Ausrichtung hohe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der verwendeten Lernumgebung. So erfordert die synchrone Darstellung von Filmsequenzen und parallelen Textpassagen eine spezielle Software, die in die Lernplattform eingebunden werden muss. Anschließend stellte Daniel Sisco, Leiter des Weiterbildungszentrums der Handelskammer Paris, ein Lernmodul aus "Transcultura" vor, das das Verkaufsgespräch von Luxusartikeln thematisiert. Ausgehend von einer auf den französischen kulturellen Kontext ausgerichteten Situation sollen dabei Unterschiede mit einem entsprechenden Verkaufsgespräch im Kontext der chinesischen Kultur aufgedeckt werden.
[06.02.2004]

AvoSaarLor eingeweiht

Am Dienstag, den 27.1.2004 wurde in den Räumen des Hôtel du District in Saargemünd in einer feierlichen Präsentation das gemeinsame Internetportal der Rechtsanwaltskammer des Saarlandes und ihres Pendants auf französischer Seite, dem Ordre des Avocats von Saargemünd, www.avosaarlor.org, offiziell eröffnet. Diese Internetseite, Ergebnis der Zusammenarbeit der beiden Anwaltskammern mit dem Institut für Rechtsinformatik, stellt als gemeinsamer Auftritt zweier Anwaltskammern über die Grenzen hinweg zumindest im deutsch-französischen Verhältnis ein Novum dar. Ihre Bedeutung wurde durch die hochrangige Besetzung der Einweihungsfeier unterstrichen: Neben Frau Laurence Becker-Engel, Bâtonnier de l'Ordre von Saargemünd und Herrn Justizrat Eberhard Gelzleichter, Präsident der Rechtsanwaltskammer des Saarlandes, sprachen die Justizministerin des Saarlandes, Frau Ingeborg Spoerhase-Eisel, der Sous-Préfet von Saargemünd, Herr Luc Vilain, der Präsident des Districts, Herr Roland Roth als Gastgeber, sowie der ehemalige Bâtonnier de l'Ordre, Herr Bertrand Hoffmann. Die Seite wurde anschließend vorgestellt von Herrn Prof. Dr. Maximilian Herberger, Direktor des Instituts für Rechtsinformatik.
[04.02.2004]

Besuch aus Orenburg am IfRI

Vom 4.-15. Oktober 2003 war Prof. Dr. Vladimir Kutuzov, Inhaber des Lehrstuhls für Informationsrecht an der Staatlichen Universität Orenburg in Russland, ein Kooperationspartner von JURIPS, zu Gast am Institut für Rechtsinformatik. Es war bereits der zweite Besuch von Prof. Kutuzov am Institut. Prof. Kutuzov und Prof. Herberger, der geschäftsführende Direktor des Instituts für Rechtsinformatik, nutzten diese Gelegenheit, um weitere Schritte der Kooperation zwischen beiden Institutionen zu besprechen.
[19.12.2003]

Forscherin aus Weißrussland am IfRI

Frau Larysa Kushner, Beamtin des Nationalen Zentrums für rechtliche Information der Republik Belarus, Doktorandin an der Europäischen Humanistischen Universität in Minsk, ist seit dem 05.10.2003 in Rahmen eines DAAD-Forschungsstipendiums zu Gast am Institut für Rechtsinformatik. Sie wird während des zehnmonatigen Aufenthaltes zum Thema "E-Commerce - Ein Vergleich der Rechtslage in Belarus und der EU, insbesondere in der Bundesrepublik Deutschland" forschen. Frau Kushner ist unter kushner_lora@yahoo.com zu erreichen.
[19.12.2003]

Keio-Tage in Saarbrücken

Vom 2. bis 5. Dezember 2003 fanden in Saarbrücken auf Einladung von Herrn Prof. Helmut Rüßmann, Japanbeauftragter der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und Direktor des Instituts für Rechtsinformatik, die Keio Tage 2003 statt. Im wissenschaftlichen Mittelpunkt stand ein Kolloquium mit rechtsphilosophischen, verfassungsrechtlichen, steuerrechtlichen, medizinrechtlichen und strafrechtlichen Fragestellungen, zu denen Beiträge aus japanischer und deutscher Perspektive geliefert wurden. Referenten waren die Professoren Hagiwara, Yoshimura, Koyama, Osten und Ida aus Keio und die Professoren Koriath, Wendt, Rüßmann, Radtke und Jung aus Saarbrücken.
[19.12.2003]

Festvortrag von Prof. Herberger vor der niederländischen Königin

Am 19. November 2003 eröffnete die niederländische Königin Beatrix den neuen Firmenhauptsitz des niederländischen Verlagshauses Sdu nv in Den Haag (http://www.sdu.nl/nieuws/). Bei diesem Anlass hielt Prof. Dr. Herberger den Festvortrag. In seiner Rede beschrieb er die elektronische Verkündung von Gesetzen als Chance für die Gerechtigkeit. Sie erlaube es den Bürgerinnen und Bürgern, sich jederzeit über die für sie geltenden Gesetze zu informieren. Dabei komme den öffentlichen Institutionen die Aufgabe zu, durch institutionelle Garantien die technische Realisierung abzusichern.
[03.12.2003]

Weitere Vorträge von Prof. Rüßmann in Brasilien

Univ.-Prof. Dr. Helmut Rüßmann, Direktor des Instituts für Rechtsinformatik, hielt am 19.11.2003 beim "brasilianischen Kongress der Grundbuchstellen und Register" in Salvador einen Vortrag über das elektronische Grundbuch in Deutschland, Brasilien (http://www.salvador2003.com.br/programa.htm). Dies geschah auf Einladung des IRIB (http://www.irib.org.br/), des brasilianischen Instituts für Grundbuchwesen, Kooperationspartner des Instituts für Rechtsinformatik und Ausrichter des Kongresses. Außerdem sprach Herr Prof. Rüßmann am 21.11.2003 beim internationalen Seminar zum Informationsrecht über den Einsatz der EDV im Zivilprozess in Recife. Dieses Seminar wurde vom brasilianischen Institut für Politik und Informationsrecht - IBDI (http://www.ibdi.org.br/) durchgeführt.
[28.11.2003]

Besuch aus Brasilien

Im Rahmen des 12. EDV-Gerichtstags war eine Delegation aus Brasilien zu Gast am Institut für Rechtsinformatik. Die Vertreter des brasilianischen Instituts für Grundbuchwesen (IRIB), des Rates der Bundesjustiz (CJF) und der Justiz des Bundesstaates Amapá (TJAP) führten mit den Direktoren des Instituts verschiedene Kooperationsgespräche und wurden ebenfalls beim Landesamt für Kataster-, Vermessungs- und Kartenwesen und beim Grundbuchamt empfangen. Dort erhielten die Gäste vielfache Informationen über das deutsche Katasterwesen und das elektronische Grundbuch
[28.11.2003]

Iberoamerikapreis an IFRI-Mitarbeiterin

Die Verantwortliche der Portugiesischen Abteilung des Internetprojekts, Tinka Reichmann, hat am 3. Juli 2003 den Iberoamerikapreis für die beste portugiesischsprachige wissenschaftliche Arbeit an der Universität des Saarlandes erhalten. Im Rahmen einer Feierstunde überreichte die Universitätspräsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel den von den iberoamerikanischen Konsuln im Saarland, in Hessen und Rheinland-Pfalz gestifteten Preis. Der Preis wurde Tinka Reichmann, die auch Geschäftsführerin des Instituts für Rechtsinformatik ist, für eine sprachwissenschaftliche Arbeit über das Phänomen der Satzspaltung im Portugiesischen verliehen. Die Jury lobte insbesondere, dass mit dieser Arbeit erstmals ein Überblick über die Funktionen dieses für die Informationsstruktur von Texten so wichtigen Merkmals gegeben wurde. Tinka Reichmann promoviert auf dem Gebiet der romanischen Sprach- und Übersetzungswissenschaft und nutzt ihr Know-how im Juristischen Internetprojekt für die Koordination der fremdsprachigen Abteilungen. Berichterstattung in der Uni-Zeitschrift CAMPUS: http://www.uni-saarland.de/verwalt/presse/campus/2003/3/preise.html#iberoamerikapreis
[09.07.2003]

Mitarbeiter des IFRI zum Arbeitsbesuch beim rumänischen Verfassungsgerichtshof

Vom 16. bis 19. Juni 2003 waren Mitarbeiter des Instituts für Rechtsinformatik, Marc Luuk, Hendrik Schöttle und Christopher Brosch, erneut zu Gast am rumänischen Verfassungsgerichtshof in Bukarest. Mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Stiftung für internationale rechtliche Zusammenarbeit e.V. (http://www.irz.de/) berieten die Experten für Rechtsinformatik die rumänischen Ansprechpartner bei der Konfiguration des Webservers und der Rechtsprechungsdatenbank des Verfassungsgerichtshofs in einer Linux-Umgebung. Sie boten außerdem tatkräftige Unterstützung bei Update, Konfiguration und Programmierung der Server- und Datenbankkomponenten. 
[07.07.2003]

Prof. Dr. Michel Bibent: "Schutz des Bildes im französischen Recht"

Am 11.06.2003 war Herr Prof. Dr. Michel Bibent, Direktor des ERID, zum wiederholten Male im Rahmen des deutsch-französischen Diskurses am Institut für Rechtsinformatik zu Gast und sprach diesmal zum Thema "Schutz des Bildes im französischen Recht". Prof. Bibent betonte die methodisch unbefriedigende Situation bei der Konstruktion eines Schutzes gegen unerlaubte Verwendung von Personenfotos. Da der pauschale Verweis auf § 9 des französischen Code Civil (Schutz der Privatsphäre) oder Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention, wie in der Rechtsprechung praktiziert, methodisch nicht akzeptabel sei, müsse auf präzisere Vorschriften wie die Regelung im französischen Fernmeldegesetz (loi des télécommunications) zum Fernmeldegeheimnis zurückgegriffen werden. Zum Schluss wurde das deutsch-französische Projekt Jusdata präsentiert, das aktuelle und praxisnahe Themen der Rechtsinformatik in Frankreich und Deutschland behandelt, wie z.B. die elektronische Signatur.
[13.06.2003]

Westlaw Reading Room

Die Universität des Saarlandes unterhält mit Unterstützung des Instituts für Rechtsinformatik eine Kooperation mit Westlaw, dem führenden amerikanischen Anbieter juristischer Online-Dienste (www.westlaw.com). Westlaw stellt im Rahmen des "academic alliance-Programms" einen Rechner mit einem kostenlosen Zugang zur Datenbank, in der Recherchen zum amerikanischen und britischen Recht durchgeführt werden können, sowie Fachliteratur und juristische Wörterbücher aus dem anglo-amerikanischen Rechtsraum zur Verfügung. Dieser Rechner steht in einem Raum der Abteilung Rechtswissenschaft in Gebäude 31, R. 124, dem "Westlaw Reading Room". Westlaw wählt in den Ländern, in denen dieses Programm durchgeführt wird, jeweils nur eine Fakultät. Die Nutzung dieser Recherchemöglichkeit steht allen Mitgliedern der Abteilung Rechtswissenschaft offen.
Begleitend zu dieser Kooperation werden Erfahrungsberichte zur Westlaw-Recherche in JurPC (www.jurpc.de) veröffentlicht, so zum Beispiel der Beitrag der Redaktion von JurPC oder die Artikel von Jennifer Heuer und Tanja Karg.
[30.05.2003]

Aufbau und Entstehung des modernen türkischen Rechts

Am 15.05.2003 fand an der Universität des Saarlandes ein Gastvortrag zum Thema "Aufbau und Entstehung des modernen türkischen Rechts" statt. Herr Dr. Erol Ulusoy sprach auf Einladung des Instituts für Rechtsinformatik über die verschiedenen Phasen der türkischen Rechtsgeschichte vom Osmanischen Reich bis hin zur heutigen Zeit. Im Vordergrund seines Vortrags standen die Entwicklung von bestimmten Rechtsgebieten in der geschichtlichen Perspektive sowie der Einfluss ausländischer Rechtsordnungen auf das türkische Recht. Herr Dr. Ulusoy ist in der Türkei als Rechtsanwalt und Dozent für Handelsrecht an der Fakultät für Verwaltungs- und Wirtschaftswissenschaften der Universität Marmara in Istanbul tätig. Er ist im Sommersemester 2003 außerdem Lehrbeauftragter für türkisches Recht an der Universität Bielefeld und hat neben verschiedenen wissenschaftlichen Arbeiten auch ein deutsch-türkisches Rechtswörterbuch verfasst.
[16.05.2003]

Kooperationsgespräche in Brasilien

Die Geschäftsführerin des Instituts für Rechtsinformatik, Frau Tinka Reichmann, war im April 2003 zu Besuch beim Brasilianischen Institut für Grundbuchwesen (http://www.irib.org.br/) in São Paulo und beim Rat der Bundesjustiz Brasiliens (http://www.cjf.gov.br/) in Brasília. Es wurde vereinbart, dass das Institut für Rechtsinformatik mit beiden Institutionen Kooperationsverträge schließen wird.
Bei der Kooperation mit dem Institut für Grundbuchwesen sollen auf verschiedenen Ebenen Informationen über das deutsche und das brasilianische (elektronische) Grundbuch ausgetauscht werden: durch Fortbildungsveranstaltungen, Vorträge, Praktika für Berufstätige, Studentenaustausch, Aufbaustudiengänge und Online-Learning. Im Rahmen der Kooperation mit dem Rat der Bundesjustiz wiederum sollen vor allem Informationen über die Informatisierung der Justiz, Indikatoren der Effizienz in der Justiz und andere Themen der Rechtsinformatik und Justizverwaltung ausgetauscht werden. Diese Kooperationen werden in enger Zusammenarbeit mit dem EDV-Gerichtstag erfolgen.
[13.05.2003]

Professor Herberger spricht bei internationaler Tagung in Paris

Im Rahmen des Projekts "Tr@nscultur@" fand am 14. und 15. Februar 2003 in der Pariser Cité des Sciences eine internationalen Tagung zum Thema "L’Empire, la Paix" statt. Ausgehend von der Überlegung, dass die Kulturen der Welt rund um die Wörter ihrer Sprachen einzigartige Systeme von Repräsentationen bauen, wurden die Begriffe "Reich" und "Frieden" in einem transkulturellen Vergleich diskutiert. Die Tagung brachte Linguisten, Anthropologen, Philosophen und andere Wissenschaftler aus China, Iran, Indien und verschiedenen Ländern Afrikas und Europas zusammen.
Professor Herberger sprach aus der Sicht eines Juristen über "La Paix, l’empire, le droit". Darin beleuchtete er die drei Begriffe "Frieden", "Reich" und "Recht" im kontrastiven deutsch-chinesischen Vergleich. Weitere Informationen zur Tagung können unter der URL http://www.cite-sciences.fr/francais/ala_cite/college/02-03/debats/02-03-empire-paix/index.htm abgerufen werden.
[06.03.2003]

Chinesisch-deutsche Videokonferenz zu Fragen des Urheberrechts

In einer ersten juristischen Videokonferenz am 5. März 2003 wurden Fragen des chinesischen und deutschen Urheberrechts thematisiert. Anderthalb Stunden lang diskutierten hochrangige chinesische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften (CASS http://www.cass.net.cn/) mit Vertretern des Instituts für Rechtsinformatik. Prof. Zhou Lin vom CASS Intellectual Property Center leitete das Gespräch.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der Umsetzung einer Kooperationsvereinbarung zwischen den beiden Institutionen (siehe Meldung vom 24.10.2001) statt. Nach einem technischen Testlauf im vergangenen September (siehe Meldung vom 19.09.2002) war dies die erste Videokonferenz. Die Diskussion behandelte die Umsetzung von Richtlinien der Europäischen Union in nationales Recht. Außerdem ging es um einzelne Aspekte des Urheberrechts wie beispielsweise die Rechte des Autors, Fragen der Verwertung sowie des Schutzes von Schutzmechanismen. Daraus entwickelte sich eine Diskussion darüber, wie die Effektivität eines Schutzmechanismus zu bestimmen sei.
Das Gespräch erfolgte auf hohem inhaltlichen Niveau und machte deutlich, dass eine Reihe der Debatten in beiden Ländern zur Fortentwicklung des Urheberrechts parallel gelagert sind. Interessenten sind zu einer Teilnahme an den künftigen Videokonferenzen herzlich eingeladen.
[05.03.2003]

LegalAsia Partners' Meeting in Bangkok

Am 16.11.2002 trafen sich die Partner des Projekts LegalAsia an der Thammasat Universität in Bangkok. Ziel des Projekts ist die Errichtung von mehrsprachigen Datenbanken für den asiatischen Raum. Das Institut für Rechtsinformatik wurde bei dem Treffen durch Iris Speiser vertreten, die am Institut die Homepage des Bundesverfassungsgericht betreut. Sie berichtete dort über die vom Institut verwalteten Datenbanken des Bundesverfassungsgerichts und saarländischer Gerichte (Arbeitsgerichtsbarkeit, Finanzgerichtsbarkeit) sowie über das juristische Informationssystem juris. Außer den Projektpartnern nahmen an dem Treffen auch Vertreter aus Politik, Anwaltschaft und Wirtschaft teil, die die potentielle Zielgruppe der zu erstellenden Datenbank bilden.
Das Treffen endete mit der Verabschiedung einer Machbarkeitsstudie zur Erstellung eines bilingualen Rechtsinformationssystems für Thailand. Vorbehaltlich der weiteren Projektsfinanzierung durch die EU im Rahmen des Programms Asia IT&C ist geplant, im Laufe des nächsten Jahres eine Pilotdatenbank zu erstellen, anhand derer die Funktionalität des zu errichtenden Systems evaluiert werden soll.
[17.11.2002]

Besuch aus Brasilien am IfRI

Vom 21 bis zum 31. Oktober 2002 ist die Forscherin Frau Cristiane Szynwelski vom Zentrum für juristische Studien des Rates der Bundesjustiz Brasiliens (Conselho da Justiça Federal do Brasil) zu Besuch am Institut für Rechtsinformatik. Das Zentrum für juristische Studien hat die Aufgabe, die Verbesserung und Modernisierung der brasilianischen Bundesjustiz durchzuführen. Der Besuch zielt insbesondere auf den Informationsaustausch auf diesem Gebiet ab. Frau Szynwelski stellte die Dienste und Forschungsergebnisse des Zentrums vor und wird weitere Einzelheiten über die Digitalisierung und Modernisierung der brasilianischen Justiz in einem Artikel, der in JurPC veröffentlicht wird, berichten.
[29.10.2002]

Videokonferenz mit dem Intellectual Property Center Peking

In einer Testschaltung hat das Institut für Rechtsinformatik am 12.09.2002 eine Videokonferenz mit dem Intellectual Property Center der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften Peking durchgeführt. Bei diesem ersten Gespräch wurde mit Herrn Prof. Zhou vereinbart, daß im Wintersemester 2002/2003 zwei Videokonferenzen zum Thema Urheberrecht stattfinden werden. In diesen Videokonferenzen wird Prof. Zhou über das chinesische Urheberrecht referieren. Das Institut für Rechtsinformatik wird seinerseits über neuere Entwicklungen im Bereich des Urheberrechts und der Neuen Medien in Deutschland und Europa berichten.
[19.09.2002]

Besuch aus Orenburg am IfRI

Vom 1. bis 9. Mai 2002 war Prof. Dr. Vladimir Kutuzov, Inhaber des Lehrstuhls für Informationsrecht an der Staatlichen Universität Orenburg in Russland, zu Gast am Institut für Rechtsinformatik. Prof. Kutuzov und Prof. Herberger, der geschäftsführende Direktor des Instituts für Rechtsinformatik, nutzten diese Gelegenheit, um eine Kooperation zwischen beiden Institutionen im Rahmen von JURIPS, der russischen Abteilung des Juristischen Internetprojekts Saarbrücken (http://www.jura.uni-sb.de/russian/jurips/), zu vereinbaren. Als erster Schritt ist ein gemeinsamer Chat zu verschiedenen juristischen Themen geplant. Dabei soll es unter anderem um die Besprechung von Fällen gehen. Zudem sollen Studierende der beiden Institutionen am "Russisch-deutschen Internet-Forum für Recht und Informatik" teilnehmen. In Zukunft soll eine gemeinsame Informationsbörse im Internet entstehen. Zu diesem Zweck sollen juristische Informationen und Dokumente ausgetauscht werden. Außerdem wird sich das Institut für Rechtsinformatik an einem internationalen Sammelband "Recht ohne Grenzen" in Zusammenarbeit mit der Russischen Akademie der Rechtswissenschaften beteiligen.
[27.05.2002]

Projekt "LegalAsia" gestartet

Das von der thailändischen Thammasat-Universität koordinierte Projekt "LegalAsia" hat mit einer ersten Phase begonnen. Neben dem Institut für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes sind weitere Partner die University of Warwick, die indische Bar Association (Rechtsanwaltskammer), der französische Conseil d’Etat, die British Business Group Vietnam, die malaysische Staatsanwaltskammer sowie die Europäische Anwaltsvereinigung. "LegalAsia" will juristische Informationen für den asiatischen Raum zur Verfügung stellen. Dabei geht es insbesondere darum, möglichst viele Länder nach den Grundsätzen der Rechtsvergleichung abzudecken. Zu diesem Zweck wird auf der Website des Projekts (http://www.legalasia.org) ein Prototyp der Datenbank eingerichtet. Das Internetangebot bietet des weiteren ein Diskussionsforum zu juristischen Themen und eine Rubrik mit aktuellen Meldungen.
[27.05.2002]

Mitarbeiter des IFRI zum Arbeitsbesuch beim rumänischen Verfassungsgerichtshof

Vom 3. bis 6. Dezember 2001 waren Marc Luuk und Jörg Reichert, beim Institut für Rechtsinformatik für Linux-basierte Computeranwendungen zuständig, Gäste des rumänischen Verfassungsgerichtshofs in Bukarest.
Mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Stiftung für internationale rechtliche Zusammenarbeit e.V. (http://www.irz.de/) berieten die beiden Experten für Rechtsinformatik die rumänischen Ansprechpartner bei der Einrichtung einer Intra- und Internet-Rechtsprechungsdatenbank für den Verfassungsgerichtshof.
Mitglieder der deutschen Delegation waren neben den IFRI-Mitarbeitern auch Herr Rohrhuber von der Dokumentationsstelle des Bundesverfassungsgerichts und Herr Cambeis, Computerfachmann des Bundesverfassungsgerichts. Gemeinsam mit ihren rumänischen Kollegen bauten Marc Luuk und Jörg Reichert einen Linux-Server auf und bereiteten den Datenbankaufbau vor.
Als Kooperationspartner des Bundesverfassungsgerichts ist das Institut für Rechtsinformatik zuständig für die Betreuung des gesamten Internet-Auftritts (http://www.bundesverfassungsgericht.de/) einschließlich Datenbankanbindung und ist dank dieser Erfahrung besonders kompetent für die Zusammenarbeit mit dem rumänischen Verfassungsgerichtshof.
[12.12.2001]

Fachgespräch mit chinesischer Delegation am Institut für Rechtsinformatik

Fünf Fachleute des Rechtsnachrichtenzentrums des Rechtsamtes beim Staatsrat der Volksrepublik China führten vom 17. bis 23. November 2001 als Gäste des Bundesministeriums der Justiz Fachgespräche in Berlin, Bonn und Saarbrücken. Im Zentrum dieser Gespräche standen Fragen rund um die Veröffentlichung von Gesetzen und anderen Informationen im Internet.
Bei der Unterredung mit dem Geschäftsführenden Direktor des Instituts für Rechtsinformatik, Professor Maximilian Herberger, ging es um Fragen der Aufbereitung und Veröffentlichung von Rechtsnachrichten im Internet und um technische Fragen im Zusammenhang mit einem juristischen Internet-Angebot. Aktuell nach dem Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation wurde diskutiert, wie rechtliche Informationen in elektronischer Form den Anforderungen der WTO angepasst werden können.
Abschließend besichtigten die chinesischen Gäste die Firma juris GmbH und informierten sich dort über juristische Online-Datenbanken.
[28.11.2001]

Professor Rüßmann liest an der Keio Universität Tokio

Vom 8. bis 14. Oktober 2001 fanden an der Keio Universität in Tokio die "Saar Tage" statt. Professor Helmut Rüßmann, Direktor des Instituts für Rechtsinformatik, leitete die Delegation der Universität des Saarlandes. Er beteiligte sich mit drei Vorträgen an der Gestaltung des Programms:
Im Rahmen eines Symposiums zur Juristenausbildung sprach er zum Thema "Legal Education in the Age of Globalization of Law and Life". Er hielt eine Vorlesung für graduierte Studenten mit dem Titel "Consumer Contracts over the Internet: Which Law Applies, which Courts Decide" und leitete ein Seminar für Prozessrecht zum Thema "Der Zeitpunkt der Rechtshängigkeit im Internationalen Zivilprozessrecht".
Am 7. November wurde sodann dem Ministerpräsidenten des Saarlands, Peter Müller, die Ehrendoktorwürde der Keio Universität in Tokio verliehen. Professor Rüßmann betreute den Ministerpräsidenten während seines Aufenthalts in Tokio.
[28.11.2001]

Zusammenarbeit mit dem Intellectual Property Center Peking vereinbart

Anlässlich des EDV-Gerichtstages war Prof. Zhou Lin vom Intellectual Property Center der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften Peking zu Gast am Institut für Rechtsinformatik. Bei dieser Gelegenheit vereinbarte Prof. Zhou mit dem Geschäftsführenden Direktor des Instituts für Rechtsinformatik, Prof. Dr. Maximilian Herberger, eine Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit sollen zunächst Diskussionen zwischen Studierenden der Universität des Saarlandes sowie der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften via Internet zu einzelnen juristischen Fragestellungen stattfinden. Des weiteren sind Videokonferenzen, ein Austausch von Gastwissenschaftlern sowie die elektronische Veröffentlichung chinesischer Fachaufsätze geplant.
[24.10.2001]

Türkischer Wissenschaftler zu Gast am Institut für Rechtsinformatik

Dr. Tekin Memis, Assistenzprofessor an der Juristischen Fakultät der Universität Erzincan, ist seit dem 29. August 2001 zu Gast am Institut für Rechtsinformatik. Er wird während der zwei Monate seines Aufenthalts zum Thema "Urheberrecht im Internet - ein Vergleich der Rechtslage in der Türkei und in der Bundesrepublik Deutschland" forschen.
Dr. Memis ist unter memistekin@worldmailer.com zu erreichen.
[29.08.2001]

Prof. Rüßmann spricht bei Symposium in Izmir

Beim Symposium "International Internet Law" vom 21. bis 22. Mai 2001 sprach Univ.-Prof. Dr. Helmut Rüßmann im türkischen Izmir zum Thema "Rechtsgeschäfte im Internet: Rechtswirksamkeit und Beweis". Zu dieser Veranstaltung (http://www.uis2001.gen.tr/eng/introduction.htm) waren neben türkischen Fachleuten eine Reihe deutscher und amerikanischer Rechtswissenschaftler geladen.
[21.08.2001]

Besuch aus Rostov am IfRI

Am 16. Mai 2001 konnte der Geschäftsführende Direktor des Instituts für Rechtsinformatik, Univ.-Prof. Dr. Maximilian Herberger, hohen Besuch aus Russland begrüßen. Gäste waren Prof. Dr. Vladimir V. Shukov, Prorektor der Universität Rostov für Internationale Beziehungen, und Prof. Dr. Waleri Aljoshin, Dekan der Wirtschaftsfakultät. Bei den Gesprächen wurde eine engere Zusammenarbeit vereinbart: Die Internet-Aktivitäten der beiden Institute sollen koordiniert werden. Hier ist insbesondere die russische Abteilung des Juristischen Internetprojekts Saarbrücken von Interesse (http://www.jura.uni-sb.de/russian/jurips/). Außerdem soll der Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern verstärkt werden. Schließlich ist eine gemeinsame Videokonferenz geplant.
[18.07.2001]

JIPS jetzt auch auf Georgisch

Die Angebote des Juristischen Internetprojekts Saarbrücken können nun auch auf Georgisch abgerufen werden. Für die Betreuung der georgischen Abteilung konnte das Institut für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes Herrn Zurab Asenishvili, Student der Rechtswissenschaften an der Universität Tblissi, gewinnen. Die Seiten können unter http://www.jura.uni-sb.de/georgien/ abgerufen werden. Sie enthalten ähnlich wie in den anderen fremdsprachigen Abteilungen den Link und die Nachrichten der Woche von JIPS auf Georgisch. Herr Asenishvili ist bereits nach Tblissi zurückgekehrt und wird die Seiten von dort aus online pflegen.
[18.07.2001]

Vortrag von Prof. Rüßmann in Brasilien

Univ.-Prof. Dr. Helmut Rüßmann, Direktor des Instituts für Rechtsinformatik, hielt am 30. November 2000 einen Vortrag über das elektronische Grundbuch in Deutschland beim "brasilianischen Kongress über Notariats- und Registerrecht" in São Paulo, Brasilien (http://www.anoregsp.org.br/videos.htm). Dies geschah auf Einladung der ANOREG, der Vereinigung der brasilianischen Notare und Registratoren, hin. Das Thema seines Vortrags lautete: "die elektronischen Medien und die Sicherheitsanforderungen für das deutsche Grundbuchwesen". Außer Herrn Prof. Rüßmann sprachen Fachleute aus Brasilien, Portugal, Spanien und Italien zum Thema "Digitale Signatur - Elektronische Dokumente - Elektronischer Vertragsschluß".
[18.07.2001]

Mitarbeiterinnen des IfRI bei Kongress in Brasilien

Tinka Reichmann und Stella Neumann, Mitarbeiterinnen am Institut für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes, nehmen vom 23. bis 27. Juli 2001 am internationalen Kongress "Translating the New Millenium" der Brasilianischen Übersetzervereinigung in Belo Horizonte, Brasilien teil. Beide sind Diplom-Übersetzerinnen und promovieren an der Fachrichtung 4.6 (Angewandte Sprachwissenschaft sowie Übersetzen und Dolmetschen) der Universität des Saarlandes. Tinka Reichmann wird die portugiesische Abteilung des Juristischen Internetprojekts Saarbrücken vorstellen und unter dem Titel "Übersetzung von Hypertexten" insbesondere übersetzerische Aspekte dieses am Institut für Rechtsinformatik angesiedelten Projekts aufgreifen. Stella Neumann wird Forschungsergebnisse zum Thema "How to overcome registerial translation problems - a corpus-based approach" vorstellen.
[18.07.2001]